Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

Katzen

Katzenhaltung in der Wohnung

Katze spielt mit PappkartonViele Katzenhalter leben heutzutage in Wohnsituationen, in denen sie ihrer Katze keinen Freilauf gewähren können oder sie kommen in die Situation, dass ihre Katze nicht mehr raus kann und zukünftig in der Wohnung leben muss. Das ist eine Extremsituation für die sonst  Freilauf gewöhnten Katzen - und ihre Halter. Katzen sind Gewohnheitstiere, für die jede Veränderung Stress bedeutet und zu Verhaltensproblemen führen kann, Fressunlust oder Unsauberkeit, Rückzug oder aggressive Attacken können die unangenehmen Folgen sein.

Durch gutes Management kann ein Katzenhalter auch eine Wohnung katzengerecht gestalten und Stresssituationen und Verhaltensprobleme vermeiden. ....

(Foto: Tomas Ryant | Pexels)

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Verhaltensmedizin bei Katzen – ein Teilgebiet tierärztlicher Arbeit

Oft ist die Verhaltensmedizinerin nicht der erste Ansprechpartner für Verhaltensprobleme von Katzen. Anders als bei Hunden ist dieser Zweig der Tiermedizin noch unbekannter und so gelten Katzen einfach als „verrückt“ und „schon immer etwas verschroben“ und erhalten nicht die ihrem psychischen Wohlbefinden angemessene Aufmerksamkeit. [...] Die Verhaltensmedizin ist vergleichbar mit der Psychiatrie in der Humanmedizin und befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen bei Tieren. Sie ist interdisziplinär und erfordert über die Kenntnisse und Erfahrungen der körperlichen klinischen Veterinärmedizin hinaus Zusatzqualifikationen in Verhaltenskunde, Neurophysiologie, Psychopharmakologie, Psychologie, Psychopathologie, Tierschutz und Ethik. Von Dr. Andrea Böttjer Link Böttjer

Katzenelend verhindern – Katzen rechtzeitig kastrieren!

Mutterkatze mit WelpenVor dem ersten Freilauf sollten Tierhalter ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen, dadurch wird unnötiges Katzenelend vermieden. Immer noch werden eine Vielzahl von Katzen gehalten, die sich regelmäßig im Freien aufhalten und nicht kastriert sind. Die Tiere werden trächtig, aber um die Jungtiere kümmert sich dann oft keiner mehr, sie verwildern. Der Verantwortung gegenüber ungewolltem Nachwuchs sollten sich gerade auch die Katerhalter stellen. ...

(Foto: Umit Ozbek | Pexels)

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Katzen und Singvögel - Realität und Panikmache

Deutscher TierschutzbundEine Studie aus den USA wird als Beleg genutzt, um beweisen zu wollen, dass „Katzen wahre Vogel-Killer“ seien. Die Studie taugt zu einer solchen Beweisführung nicht, stellt der Deutsche Tierschutzbund klar: Geringe Stichprobenzahlen, fehlende Übertragbarkeit auf andere Landschaftstypen und fehlerhafte Berechnungen des Anteils der durch Katzen verursachten Todesfälle bei Jungvögeln zeigen, auf welch tönernen Füßen die zitierte Studie steht. Zwar dürfe die Jagd von Katzen auf Singvögel nicht verharmlost werden. Aber der Deutsche Tierschutzbund stellt auch klar, dass in erster Linie der Mensch mit seinem Umgang mit Natur und Umwelt ursächlich dazu beiträgt, Lebensraum und Nahrung für Vögel zu verringern.

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