Tierärztekammer
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Tipps zum Start der neuen Zeckensaison

Zecken richtig entfernen

Mit den jahreszeitlich bedingt steigenden Temperaturen finden wir bei unseren Haustieren die ersten Zecken, wobei die Hauptzeckensaison in unseren Gefilden der Zeitraum Juni - Seprember ist. Zecken können Träger und Überträger von Krankheiten sein, wie Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose sowie beim Menschen auch der FSME.

Aufmerksame Tierhalter sollten daher nach Spaziergängen mit ihren Hunden und bei der Rückkehr ihrer Katze die Tiere gründlich auf Zeckenbefall untersuchen. Beim Durchkämmen mit einem engzinkigem Kamm (Flohkamm) oder beim Bürsten werden oft die noch im Fell krabbelnden Parasiten entfernt. Falls Sie aber eine schon festgesaugte Zecke finden, dann muss diese schnell und zügig, aber ohne Quetschungen der Zecke selber entfernt werden. Es gibt viele Produkte auf dem Markt, emfehlenswert sind  sogenannte Zeckenhaken, man kann damit ohne Probleme unter die Zecke gelangen und  diese herausziehen. Wichtig ist, dass langsam aber konsequent am Haken gezogen wird, bis die Zecke durch den ständigen Zug veranlasst wird, die Verbindung im Stichkanal zu lösen. Sie können recht sicher sein, dass die Zecke so ziemlich wenig Stress enpfindet und daher keine Errreger mit dem Speichel ausschüttet.

Beim Entfernen einer Zecke darf sie nicht gedreht werden und es darf kein Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke geträufelt werden. Das begünstigt die Übertragung von Krankheitserregern, denn die Zecke entleert in Panik ihren Mageninhalt in die Wunde. Dadurch gelangen die Erreger in die Blutbahn. Lassen Sie sich das Entfernen einer Zecke von Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt zeigen.

TKHH; BTK 30.03.2011

 

Per Mausklick zum gesunden Tier?

BTK warnt vor Bestellung von Tierarzneimitteln aus dem Internet

 (BTK Berlin) Ein Klick macht` s möglich: Via Internet können Tierhalter schon lange das Beste für ihren Liebling online bestellen – ein kuscheliges Hundebett, Aquarienzubehör oder das Lieblingskatzenfutter zum Super-Sonderpreis. Aufgrund der Änderung des Arzneimittelgesetzes ist es seit Mai vergangenen Jahres nun sogar möglich, auch verschreibungspflichtige Arzneimittel für Tiere, die nicht der Gewinnung von Lebensmittel dienen,  übers Internet zu beziehen.

Eine Entwicklung, die die Bundestierärztekammer mit Sorge betrachtet: „Die Verabreichung von Medikamenten, insbesondere verschreibungspflichtigen,  darf nur nach tierärztlicher Beratung und Diagnose erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass sie mehr schaden als nützen“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.

In der Vergangenheit mussten Tierarzneimittel direkt beim Tierarzt oder auf dessen Verschreibung in der Apotheke erworben werden. Eine Regelung, die auch sinnvoll war, denn sie garantierte den fachgerechten Einsatz und setzte vor allem eine Diagnosestellung und eingehende Beratung durch den behandelnden Tierarzt voraus.

Die Bundestierärztekammer, die sich schon im Vorfeld der Gesetzesnovelle strikt gegen den Internetversand von Tierarzneimitteln aussprach, sieht  in der neuen „Freiheit“ nun  einige Gefahren, beispielsweise sei der Internethandel kaum zu kontrollieren. So komme es immer wieder vor, dass im Internet gefälschte oder nicht zugelassene Präparate angeboten würden. Diese können den Heilungsverlauf verzögern oder gar verhindern und damit gefährlich für das Tier sein. Auch bestehe – wenn der Tierhalter ein Medikament auf eigene Faust verabreicht – die Gefahr falscher Dosierungen. „Besonders zu Beginn der Parasitensaison warnen wir vor der Bestellung im Netz und eigenhändigen Verabreichung von Antiparasitika“, so Prof. Dr. Theo Mantel.  „Bestimmte Mittel, die z.B. für Hunde wirksam sind, können bei Katzen schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Darum sollte auch bei Wurm- oder Flohbefall immer der Tierarzt des Vertrauens aufgesucht werden!“

www.bundestieraerztekammer.de 

Unterzeichnen Sie bitte die Petition

Petition gegen das Töten von Hunden auf Sri Lanka

Stand 10.05.2012: 8.946 Unterzeichner
Ziel: 10.000 Unterzeichner

Wir bitten Sie, die Petition gegen das Töten von Streunerhunden auf Sri Lanka zu beachten und zu unterschreiben. Seit Jahren werden durch Tierschutzprojekte, auch mit ehrenamtlicher Hilfe deutscher Tierärztinnen und Tierärzte, tausende von Streunerhunden auf Sri Lanka kastriert und gegen Tollwut geimpft. Die Regierung von Sri Lanka hat beschlossen alle Hunde töten zu lassen! Diese Tötungsaktion soll angeblich zum Schutz der Bevölkerung vor Tollwutinfektionen dienen. Dies wird von Fachleuten  und Tierschützern bestritten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift das Tierschutzprojekt "Kastration von Hunden auf Sri lanka" zu schützen.

SriLanka.jpg

Klicken Sie bitte auf den Link: Stop Sri Lanka From Killing Millions of Stray Dogs