Tierärztekammer
Hamburg

Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

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Tierärzte ohne Grenzen -  Menschen in Afrika helfen (29.11.2014)

Sie suchen ein Weihnachtsgeschenk und wollen helfen die Lebensgrundlage von Menschen in Afrika zu sichern? Dann schauen Sie mal auf die Webseite von Tierärzte ohne Grenzen. Dort können Sie wieder hochwertige Kalender und Weihnachtskarten mit Motiven aus der Arbeit von Tierärzten ohne Grenzen Arbeit in Ostafrika. Die Fotografien nehmen Sie mit in den Lebensalltag von Kindern im ländlichen Raum: Ob Tränken, Hüten oder Melken der Tiere - die Kinder der Wanderhirten wachsen mit diesen Aufgaben auf.
Mit dem Kauf der Produkte machen Sie sich und anderen eine Freude und unterstützen gleichzeitig  die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen.
Im Charity-Shop bestellen oder das Bestellformular herunterladen.

Tierarzneimittel nur aus Tierärztehand! (07.05.2013)

Hessen.jpgDie Hessische Tierärztekammer und Dr. Ingo Stammberger, Präsident der LTK Hessen teilen mit:

Der Hessische Apothekerverband (HAV) hat eine Informationskampagne gestartet, um die Bevölkerung über die Kompetenz der Apotheken auch in Sachen Tiergesundheit aufzuklären.
Apotheker seien auch Fachleute für Tierarznei- und Pflegemittel. Nicht selten halten sie selbst Haustiere und würden sich bestens mit den entsprechenden Produkten auskennen. Nicht immer sei ein Besuch beim Tierarzt notwendig. Schüßlersalze hätten sich beim Hund bei der Behandlung von Krankheitserscheinungen als sehr effektiv erwiesen – so in der Presseerklärung des HAV vom 4.4.2013 zu lesen.

In einem Schreiben an den HAV habe ich mein Befremden über diese Kampagne geäußert. Diese Behauptungen erachte ich als weitgehend unzutreffend! In der Ausbildung zum Apotheker wird das Thema "Tierarzneimittel" so gut wie gar nicht behandelt. Auch eine Wochenendfortbildung kann da nicht darüber hinwegtäuschen.
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Tierversuchszahlen 2011 veröffentlicht (19.11.2012)

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur StartseiteDas Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die Zahl der in Tierversuchen eingesetzten Tiere im Jahr 2011 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass insgesamt 2,9 Mio. Tiere eingesetzt wurden, etwa 55.000 mehr als 2010. Statistik des BMELV

Hamburger Hundegesetz Neufassung (13.11.2012)

Die Neuerungen des am 13.11.2013 von der Bürgerschaft beschlossenen Hamburger Hundegesetzes finden Sie im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 44 vom 20.11.2012: HmbVBl. Nr. 44

Die Petition ist vorerst beendet, es konnten weit über 10.000 Stimmen gesammelt werden. Die Unterschriften werden nun dem Bundestag vorgelegt. (11.2012)

Petition: Tierärzte und Nichttierärzte gegen Zoophilie und Sodomie

Im Mai wurde  eine Petition zum Thema „Tierärzte gegen Zoophilie/Sodomie/Bestiality“ ins Leben gerufen, die Initiatorin ist  Dr. Nicola Siemers (Tierklinik am Sandpfad Dr. Walla und Partner.). Die Petition wird unterstützt durch Prof. Dr. Dr. h. c. Bostedt, Prof. Dr. Dr. h. c. Kramer, Tierklinik Haar, Tierklinik Hofheim, Tierklinik Heidelberg, Tierklinik am Sandpfad Dr. Walla und Partner. Empfänger ist der Deutsche Bundestag.

Das Thema des sexuellen Missbrauchs an Tieren - genannt Sodomie bzw. Zoophilie - ist in unserer heutigen Gesellschaft immer noch ein großes Tabu-Thema und es ist seit der Strafrechtsreform von 1969 nicht mehr strafbar. Sexueller Missbrauch an Tieren wird auch hier in Deutschland in erheblichem Ausmaß betrieben, die Tiere tragen starke körperliche Verletzungen davon und überleben diese Taten oft nicht.
In speziellen Internet-Foren tauschen sich rund 14.000 angemeldete Mitglieder, welche sich Zoophile nennen, offen über diverse Techniken und "Sex-Tips" aus und halten Tiere extra zu diesem Zweck.
Es befinden sich mehrere Bauernhöfe in Deutschland, wo Tiere für solche Praktiken bereitgehalten, abgerichtet und benutzt werden. Diese Tiere werden vermietet und jeder kann gegen Bezahlung seinen Neigungen folgen.

Weitere Infos und die Petition selber  finden Sie hier: www.tieraerzte-gegen-zoophilie.de

(04. Mai 2012)

Medienpreis der BTK für Zeit-Artikel:  Tierärzte fordern besseres Management in Massenbetrieben (26.10.2012)

Die Münchner Journalistin Franziska Draeger reflektierte in ihrem Artikel für die Online-Ausgabe der ZEIT vom 26. Januar 2012 ein hochaktuelles Thema: „Tierärzte fordern besseres Management in Massenbetrieben“, titelte sie und lieferte einen fundierten, gut recherchierten und allgemeinverständlichen Beitrag ab. Der Autorin gelang es, das komplexe Thema anschaulich und von vielen Seiten beleuchtet darzustellen. Sie nimmt die Tierärzte beim Thema „Antibiotika“ nicht aus der Verantwortung, zeigt aber auch differenziert andere Ursachen wachsender Antibiotikaresistenzen auf und stellt insgesamt eine oft nur einseitig dargestellte Debatte auf sachlich-fachlich fundierte Füße. Zum Artikel

Schenkelbrandverbot - Bundestierärztekammer entsetzt über Ignoranz beim Thema Heißbrand  (18.10.2012)

Die Stellungnahmen der Experten finden Sie hier auf der Webseite des Bundestagsausschusses. weiterlesen

Infektionen Schweinepest

Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch  (30.08.2012)

Die Bundestierärztekammer warnt davor, Schweinefleischprodukte aus Russland und der Ukraine nach Deutschland einzuführen. weiterlesen

Fairer Milchpreis – aus Respekt vor der Kuh! - 01.06. 2012

Fairer Milchpreis – aus Respekt vor der Kuh!
55. Internationaler Tag der Milch am 1. Juni

Milch macht müde Männer munter. Die Milch macht's! Kaum ein Lebensmittel ist wohl gleichermaßen bedeutend und unverzichtbar wie die weiße, eiweiß- und kalziumreiche Flüssigkeit, die Millionen von Kühen täglich geben, um unseren Appetit auf Joghurt, Quark, Butter, Käse und natürlich die "gute" Milch in Reinform zu stillen. Bei knapp 54 Litern pro Kopf lag der Verbrauch im vergangenen Jahr.

Gute Milch, die ihren Preis haben muss – schließlich ist Milch das sicherste und am besten geprüfte Lebensmittel. Darum sieht die Bundestierärztekammer den Negativ-Trend bei den Milchpreisen mit Besorgnis: In den Discountern wird das Lebens-Mittel Milch zu Dumpingpreisen "verramscht". Preisnachlässe der Molkereien von 4 bis 4,5 Cent je Liter auf Trinkmilch und H-Milch sind an der Tagesordnung, was zu einem großen Preisdruck bei den Erzeugern führt.

"Für die Bauern, die sich für die aufwändige Milchviehhaltung entschieden haben, ist das fatal. Eine Kuh macht Muh – viele Kühe machen Mühe: Die Tiere müssen an sieben Tagen in der Woche betreut und zweimal täglich gemolken werden. Besonders die Betriebe, die ihre Kühe tiergerecht halten, geraten unter wirtschaftlichen Druck. Zum Internationalen Tag der Milch fordert die deutsche Tierärzteschaft darum faire Milchpreise durch Molkereien und Lebensmittelketten. Eine solide finanzielle Basis für Landwirte ist die beste Voraussetzung dafür, dass der Tierschutz und die Tiergesundheit ausreichend berücksichtigt werden", erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.

Mit knapp 30 Millionen Tonnen Milch haben die deutschen Molkereien 2011 die höchste Milchmenge aller Zeiten produziert. Früher gaben Kühe rund acht Liter Milch pro Tag – in etwa die Menge, die ein Kalb braucht, um heranwachsen zu können. Im Jahr 2012 bringt es eine Milchkuh im Durchschnitt auf 19 Liter täglich und rund 8.000 Liter Milch pro Jahr. Möglich wurde diese enorme Steigerung durch spezielle Zuchtprogramme, leistungsorientierte Fütterung und biotechnische Verfahren. Für die Tiere bedeutet die immer größere Milchleistung jedoch auch eine enorme Belastung, besonders für den Stoffwechsel. Die Bestände benötigen darum ein optimales Management seitens des Tierhalters und eine intensive Betreuung durch den Tierarzt. "Wir tragen Mitverantwortung dafür, die Tiere nicht auf ihren kommerziellen Nutzwert reduzieren und die Milchleistungssteigerung ins Unendliche treiben. Ein fairer Milchpreis ist darum ein Muss – schon aus Respekt vor der Kuh!", so Prof. Dr. Theo Mantel weiter.

Pressemitteilung der Bundestierärztekammer vom 01.06.2012

Kuh_Kopf.jpg

 

Per Mausklick zum gesunden Tier?

BTK warnt vor Bestellung von Tierarzneimitteln aus dem Internet (15.03.2012)

 (BTK Berlin) Ein Klick macht` s möglich: Via Internet können Tierhalter schon lange das Beste für ihren Liebling online bestellen – ein kuscheliges Hundebett, Aquarienzubehör oder das Lieblingskatzenfutter zum Super-Sonderpreis. Aufgrund der Änderung des Arzneimittelgesetzes ist es seit Mai vergangenen Jahres nun sogar möglich, auch verschreibungspflichtige Arzneimittel für Tiere, die nicht der Gewinnung von Lebensmittel dienen,  übers Internet zu beziehen.
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Petition zur Beibehaltung des tierärztlichen  Dispensierrechts! - 10.03.2012

10. März 2012
Petition zur Beibehaltung des tierärztlichen  Dispensierrechts!
Seit dem 10.03.2012 befindet sich die Petition in der parlamentarischen Prüfung. 18533 Mitzeichner am 10.03.2012

Im Rahmen der Diskussionen zur Antibiotikaresistenzen und Antibiotikaanwendungen im Nutztierbereich steht auch das sogenannte Dispensierecht der Tierärzte zur Diskussion. Das Dispensierecht berechtigt Tierärzte eine eigene Hausapotheke zu führen, aus der nach der Behandlung des Tieres die Patientenbesitzer die erforderlichen Medikamente für eine weitere Therapie sofort erhalten können und z.B. auch in die Anwendung eingewiesen werden können.

Die Abschaffung des Dispensierechts bedeutet z.B. für Besitzer von Heim- und Haustieren, dass sie nach der Behandlung beim Tierarzt mit einem Rezept zur Apotheke gehen müssten, um das verschriebene Medikament erhalten zu  können. Fragen  z.B. zur  Anwendung oder Verträglichkeit beim ihrem Tier können aber nicht beantwortet werden, da die Apotheker in tiermedizinischen Fachfragen nicht ausgebildet sind. Nicht nur in der pharmakologischen Therapie zwischen verschiedenen Tierarten bestehen häufig wichtige Unterschiede, sondern besonders natürlich zwischen Mensch und Tier. Außerdem kann im Gegensatz zum Tierarzt der Apotheker nur ganze Packungen abgeben, während der Tierarzt eine für den speziellen Patienten abgezählte Tablettenmenge mitgeben kann.

Für Tierhalter würden aus dem Wegfall des tierärztlichen Dispensierechts viele, auch finanzielle Nachteile folgen, daher möchten wir Sie auf eine Petition beim Deutschen Bundestag aufmerksam machen, bei der man für die Beibehaltung des Dispensierechts stimmen kann. Unter folgendem Link können Sie diese Petition finden:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430

Sie müssen sich dort registrieren und nach dem Erhalt einer Bestätigungsmail können Sie dann abstimmen. Die Registrierung ist kostenlos und seriös.

Petition für Streunerhunde auf Sri Lanka - Januar 2012

Update 14.01.2012:
Dank der Unterstützer und der vielen Unterschriften hat die Regierung von Sri Lanka beschlossen ihre Pläne zur der Euthansaie von Hunden  nicht fortzuführen. Stattdessen sollen die nationalen Kastrationspojekte fortgeführt und ausgeweitet werden sowie die Bevölkerung für das Problem  sensibilisiert werden. Danke an alle Untersützer! 

Petition gegen das Töten von Hunden auf Sri Lanka
Stand 14.01.2012: 8.946 Unterzeichner
Ziel: 10.000 Unterzeichner

Wir bitten Sie, die Petition gegen das Töten von Streunerhunden auf Sri Lanka zu beachten und zu unterschreiben. Seit Jahren werden durch Tierschutzprojekte, auch mit ehrenamtlicher Hilfe deutscher Tierärztinnen und Tierärzte, tausende von Streunerhunden auf Sri Lanka kastriert und gegen Tollwut geimpft. Die Regierung von Sri Lanka hat beschlossen alle Hunde töten zu lassen! Diese Tötungsaktion soll angeblich zum Schutz der Bevölkerung vor Tollwutinfektionen dienen. Dies wird von Fachleuten  und Tierschützern bestritten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift das Tierschutzprojekt "Kastration von Hunden auf Sri lanka" zu schützen.

SriLanka.jpg

Klicken Sie bitte auf den Link: Stop Sri Lanka From Killing Millions of Stray Dogs

STOPP für Langzeittransporte - 8 hours - Januar 2012

Ein STOPP für Langzeittransporte von Tieren

Das Ziel ist erreicht: Mehr als eine Millionen Unterschriften wurden in Europa für die Begrenzung der maximalen Transportdauer von Schlachttieren auf 8 Stunden gesammelt.  Lesen Sie mehr dazu z.B. beim Deutschen Tierschutzbund:
http://www.tierschutzbund.de/kampagne_tiertransporte.html

Zu viele Tiere werden derzeit unter unannehmbaren Bedingungen auf europäischen Straßen transportiert. Das größte Problem dabei ist die Dauer der Transporte. Die derzeitige Gesetzgebung erlaubt es, dass Tiere für mehrere Tage transportiert werden können. Dies muss geändert werden. Lebende Tiere, die für die Schlachtung vorgesehen sind, sollten niemals länger als acht Stunden transportiert werden.

Bitte unterstützen Sie die Petition "8hours", initiiert von dem Europaabgeordneten Dan Jørgensen (DK) und dem Verein Animals' Angels nach einer Höchsttransportdauer von Schlachttieren für maximal 8 Stunden. Die Europäische Transportverordnung Verordnung (EG) Nr. 1/2005 liegt momentan der Europäischen Kommission zur Prüfung vor. Davon hängt ab, ob auch zukünftig in Europa Tiere auf qualvollen Langstreckentransporten leiden müssen oder nicht. Ziel von "8hours" sind 1.000.000 Unterschriften, um die Forderung nach einer maximalen Transportdauer von acht Stunden zu stärken.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Webseite von  "8 hours", dort können Sie den Protest direkt mit Ihrer Unterschrift unterstützen und auch Unterschriftslisten runterladen. Deadline ist der 5.Januar 2012. Diese Aktion wird von vielen Tierschutzorganisationen, wie z.B. dem Deutschen Tierschutzbund unterstützt.

September 2011 / Januar 2012

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Maul- und Klauenseuche in Bulgarien - Januar 2011

Maul- und Klauenseuche in Bulgarien - Januar 2011
Jeder kann helfen die Seuche in Deutschland zu vermeiden und unsere Tiere zu schützen!
(BTK 21.01.2011)

(BTK Berlin) Die Bundestierärztekammer appelliert an alle Rückreisenden aus Bulgarien keine Lebensmittel und keine unbehandelten Jagdtrophäen nach Deutschland zu bringen, sowie anschließend auch keine landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zu besuchen, denn in Bulgarien in der Region Burgas ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Das Maul- und Klauenseuchevirus kann über Kleidung, Fahrzeuge oder über Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, frisches Fleisch oder Rohwürste (z.B. Salami) eingeschleppt werden. Das Virus ist zwar für Menschen ungefährlich, für alle landwirtschaftlichen Klauentiere (Rind, Schwein, Schaf, Ziege) und Wildtiere (z.B. in Gehegen) aber hochgradig ansteckend und verursacht bei Tieren starke Schmerzen und häufig Todesfälle. In England mussten wegen dieser Tierkrankheit im Jahre 2001 sechs Millionen Tieren getötet werden.

„Alle großen und kleinen landwirtschaftlichen Betriebe und Hobbyhalter müssen ihre Tierbestände vor einer Infektion mit diesem Virus bestmöglich schützen. Alle Tierhalter sollten verstärkt darauf achten, dass nur zugangsberechtigte Personen in ihre Tierbestände gehen dürfen, wie es allgemein in großen Tierbeständen üblich ist. So sind die Tiere bestmöglich vor Infektionen geschützt“ betont Prof. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Tierärzte und Veterinärämter sind in Sachen Tierseuchen wichtige Berater und können aktuellste Informationen zum Seuchengeschehen geben.
Weitere Infos zur Maul-und Klauenseuche bei Wikipedia