Tierärztekammer
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Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

Katzen

Und es werden immer mehr ... (24.07.13)

katze_sw.jpgUnd es werden immer mehr, wieder hat eine Gemeinde beschlossen, dass freilaufende Katzen kastriert und gechippt sein müssen. Jetzt hat auch die Stadt Kassel eine Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigänger-Katzen beschlossen. Einzelheiten stehen noch nicht fest und müssen in einer Satzung erst noch entwickelt werden. Siehe Link zur Hessisch-Niedersächsischen Allgemeine und zum Interview mit dem Leiter der Abtl. Veterinärdienst.

In Deutschland sind es inzwischen schon über 254 Städte/Gemeinden (Stand: Oktober 2014) mit Kastrationspflicht, der Deutsche Tierschutzbund bietet auf seiner Seite eine Übersicht an.

Verhaltensmedizin – ein Teilgebiet tierärztlicher Arbeit (13.01.2013)


Heinzi - Hamburger TierschutzvereinOft ist die Verhaltensmedizinerin nicht der erste Ansprechpartner für Verhaltensprobleme von Katzen. Anders als bei Hunden ist dieser Zweig der Tiermedizin noch unbekannter und so gelten Katzen einfach als „verrückt“ und „schon immer etwas verschroben“ und erhalten nicht die ihrem psychischen Wohlbefinden angemessene Aufmerksamkeit. [...] Die Verhaltensmedizin ist vergleichbar mit der Psychiatrie in der Humanmedizin und befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen bei Tieren. Sie ist interdisziplinär und erfordert über die Kenntnisse und Erfahrungen der körperlichen klinischen Veterinärmedizin hinaus Zusatzqualifikationen in Verhaltenskunde, Neurophysiologie, Psychopharmakologie, Psychologie, Psychopathologie, Tierschutz und Ethik. Von Dr. Andrea Böttjer (Foto: © Hamburger Tierschutzverein)          ganzen Artikel lesen

Katzenelend verhindern – Katzen rechtzeitig kastrieren! (19.01.2013)

Vor dem ersten Freilauf sollten Tierhalter ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen, dadurch wird unnötiges Katzenelend vermieden. Immer noch werden eine Vielzahl von Katzen gehalten, die sich regelmäßig im Freien aufhalten und nicht kastriert sind. Die Tiere werden trächtig, aber um die Jungtiere kümmert sich dann oft keiner mehr, sie verwildern. Der Verantwortung gegenüber ungewolltem Nachwuchs sollten sich gerade auch die Katerhalter stellen. 
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Katzen und Singvögel: Realität und Panikmache (02.05.2013)

In der letzten Zeit wird in Zeitungsberichten über eine angebliche Gefährdung der Singvogelpopulation durch Katzen berichtet und daher Forderungen nach "Katzen"Steuern und  Freilaufverbot gestellt. Der deutsche Tierschutzbund hat in einer Pressemeldung von heute diese Berichte als unrealistisch und als Panikmache verurteilt, die Gründe für den Rückgang der Singvogelpopulation liegt an der Vernichtung des Lebensraums und Nahrungsangebots für Vögel durch den Umgang des Menschen mit Natur und Umwelt.
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Katzenhaltung in der Wohnung

Viele Katzenhalter leben heutzutage in Wohnsituationen, in denen sie ihrer Katze keinen Freilauf gewähren können oder sie kommen in die Situation, dass ihre Katze nicht mehr raus kann und zukünftig in der Wohnung leben muss. Das ist eine Extremsituation für die sonst  Freilauf gewöhnten Katzen - und ihre Halter. Katzen sind Gewohnheitstiere, für die jede Veränderung Stress bedeutet und zu Verhaltensproblemen führen kann, Fressunlust oder Unsauberkeit, Rückzug oder aggressive Attacken können die unangenehmen Folgen sein.

Durch gutes Management kann ein Katzenhalter auch eine Wohnung katzengerecht gestalten und Stresssituationen und Verhaltensprobleme vermeiden.
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Lesen Sie dazu auch die Merkblätter der TVT
(Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.)


Mindestanforderungen an Katzenhaltungen  
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Merkblatt 43 der TVT -Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.  (2013)

Katzenhaltung unter Berücksichtigung ethologischer Kenntnisse  PDF_1_16_16.png
Merkblatt 139 der  TVT -Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.  (9.2012)

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Foto: © wokama